Der gute Mensch von Sezuan

Abschlussarbeit des Theaterlabors 2025-2026

von Bertold Brecht

Der gute Mensch von Sezuan - Grafik: Laura Zindaco

Mit: Theresa Auer, Aurora Berisha, Olga Fera, Elisabeth Fouqueau, Julia Inderst, Matilda Leiter Niedermair, Julia Kristina Lunger, Sophie Luther, Elena Mairhofer, Sofia Eva Margesin, Simon Reichert Mair, Mia Letizia Isabel Schlechtleitner, Nora Schweigkofler, Paul Alois Telser, Mila Mai Zindaco Pertoll

Regie: Christina Khuen

Theaterlabor: Mariatullia Pedrotti, Günther Götsch, Christina Khuen

Ausstattung:  Joseph Khuen, Samuel Mesaric, Thomas Zelger 

Eine Zusammenarbeit von Theater in der Altstadt und ost west club est ovest

Veranstaltungsort:
Theater in der Altstadt Meran
Premiere: , Uhr [ausgebucht]

Diese Aufführung ist die Abschlussarbeit des Theaterlabors des Theaters in der Altstadt Meran und des ost west club est ovest 2025/26. Das Theaterlabor versteht sich nicht als Produktionsstätte für fertige Inszenierungen, sondern als offener Experimentierraum: ein Ort des Ausprobierens, Forschens und gemeinsamen Lernens. Die DarstellerInnen sind TeilnehmerInnen eines theaterpädagogischen Prozesses. Über mehrere Monate hinweg wurde gemeinsam an Stimme, Körper, Bewegung, Improvisation und szenischer Arbeit geforscht. Begleitet wurden die Jugendlichen von Christina Khuen, Mariatullia Pedrotti und Günther Götsch. Bertolt Brechts Der gute Mensch von Sezuan diente dabei als Ausgangspunkt und Versuchsanordnung, um Fragen nach Moral, Verantwortung und gesellschaftlichem Handeln praktisch zu untersuchen. 

Zum Stück: In der armen Provinz Sezuan wartet der Wasserverkäufer Wang auf die Ankunft der Götter. Als sie schließlich erscheinen, finden sie in der Prostituierten Shen Te den lange gesuchten „guten Menschen“. Mit ihrem Geld eröffnet sie einen Tabakladen und versucht, Gutes zu tun – doch bald gerät sie in Konflikt zwischen Mitmenschlichkeit und wirtschaftlichem Überleben. Um bestehen zu können, erfindet Shen Te den skrupellosen Vetter Shui Ta, der Entscheidungen trifft, zu denen sie selbst nicht fähig ist. Bertolt Brechts zwischen 1938 und 1940 entstandenes Stück hinterfragt die Mechanismen des Kapitalismus und ihre bis heute wirksame Ungerechtigkeiten. Angesichts aktueller Krisen stellt sich die Frage nach Solidarität und moralischem Handeln erneut mit großer Dringlichkeit.

In Zusammenarbeit mit ost west club est ovest

Jugend
Theater

Hinweis

Bitte lesen Sie dies sorgfältig durch, bevor Sie die Reservierung vornehmen.
 

  • Eine Eintrittskarte kostet € 20,00, ermäßigt für Schüler*innen und Student*innen € 15,00 - wenn nicht anders angegeben. 
  • Freie Platzwahl.
  • Kinderstück: Kinder (bis 12 Jahre) € 5,00, Erwachsene € 15,00
  • Die Bezahlung der Tickets erfolgt direkt an der Abendkasse bei der Abholung.
  • Die reservierten Tickets können ab einer Stunde vor Beginn der Vorstellung an der Kasse abgeholt und bezahlt werden.
    Wenn die reservierten Tickets nicht innerhalb von 5 Minuten vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden, werden sie weitergegeben.
  • Abo: Zehnerkarte zu € 150,00 (übertragbar und gültig auch in der Carambolage Bozen, der Dekadenz Brixen und im Stadttheater Bruneck, Ermäßigung bei den VBB Bozen)
  • Abo YOUTidA: zu 60 € (6 Vorstellungen zu je 10 €) für Jugendliche unter 25 Jahren. Gültig nur im TidA und für eine Theatersaison.
  • Förderabo: € 400,00 (gültig für alle Veranstaltungen eines Jahres, für zwei Personen)
  • ES KÖNNEN NUR 5 KARTEN AUF EINMAL RESERVIERT WERDEN. BRAUCHEN SIE MEHR ALS 5 KARTEN, BITTE EINE ZUSÄTZLICHE RESERVIERUNG VORNEHMEN.

[ANGABEN NUR GÜLTIG, WENN NICHT ANDERS ANGEGEBEN]

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